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Platz 24 in Falun

Starker Wind kennzeichnete die Generalprobe für die WM im nächsten Jahr in Schweden. Nach den Plätzen 6 und 7 im offiziellen Training am Freitag ging ich mit viel Optimismus in den Wettbewerb am Samstag. Bei weitgehend fairen Verhältnissen lag ich nach dem ersten Durchgang zwar nur auf Platz 15, aber die Abstände zu den Top-Ten-Plätzen waren minimal. Mit dem festen Vorsatz, nochmal richtig Plätze gut zu machen, ging der 2. Sprung dann völlig schief. Schade, denn die Voraussetzungen waren gegeben, um an meine besten Saisonplatzierungen anzuknüpfen. Am Sonntag herrschten dann irreguläre und mit böigen Winden mit bis zu 6 m/s sogar gefährliche Verhältnisse. Dies musste dann nach 32 Springerinnen auch die Jury einsehen und den Wettkampf abbrechen.

Am kommenden Wochenende findet dann das Finale des diesjährigen Weltcups in Planica statt. Vielleicht gelingt mir ja noch ein versöhnlicher Abschluss…

Viele liebe Grüße 🙂

 

Platz 19 am Holmenkollen

Oslo 2014Leider konnte ich meine ansteigende Form in Oslo nicht bestätigen. Beim offiziellen Training am Freitag lief es mit den Plätzen 10 und 4 noch ganz ordentlich. Ich verzichtete so auch auf den dritten Sprung, weil alles passte und ich ein recht gutes Gefühl hatte. Ganz anders dann am Samstag zum Wettkampf. Ich fühlte mich in den Beinen ziemlich kraftlos, eine Erklärung dafür habe ich nicht wirklich. Die Anfahrtsgeschwindigkeit passte auch wieder, aber beim Absprung fehlte sowohl beim Probesprung als auch beim Wettkampf einfach die Kraft aus den Beinen. Sprünge auf jeweils 111,0 Meter reichten natürlich nicht für eine vordere Platzierung. Am nächsten Wochenende zum WC in Falun und dann eine Woche später zum Saisonabschluss in Planica kann ich hoffentlich nochmal nachweisen, dass die Form zum Saisonende besser ist, als es nach diesem Springen den Anschein hat.

Viele liebe Grüße,

Eure Ulle

Plätze 7 und 11 in Rumänien

Beim ersten Weltcupwochenende knapp 3 Wochen nach Sotchi konnte ich am Samstag mit Platz 7 meine beste Platzierung in diesem Winter erzielen. Wie schon so oft in dieser Saison spielten die widrigen Windbedingungen eine entscheidende Rolle. Ein Blick in die Spalte mit den Windpunkten in den  Ergebnislisten zeigt, dass ich nicht von den Witterungsbedingungen begünstigt war. An beiden Tagen wären noch bessere Platzierungen möglich gewesen. Besonders ärgerlich war, dass mein erster Sprung am Sonntag völlig vom Rückenwind im ersten Drittel förmlich zerstört wurde und ich bereits bei 78,5 Meter gelandet bin. Was an diesem Tag möglich gewesen wäre, konnte ich im 2. Durchgang zeigen. Mit dem zweitbesten Sprung aller Teilnehmerinnen auf 93 Meter verbesserte ich mich noch von Platz 18 auf den 11. Rang.

Am Samstag  haben wir dann den nächsten WC in Oslo auf dem Holemkollen.

Viele Grüße und bis bald,

Eure Ulle