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Zweimal Top-15 beim Weltcup in Rumänien

Die Formkurve zeigt weiter nach oben! Nachdem es schon letzte Woche in Hinzenbach wieder besser lief, konnte ich an diesem Wochenende in Râșnov einen weiteren Formanstieg nachweisen. Mit den Plätzen 11 und 14 erreichte ich noch zweimal die geforderte WM-Norm des DSV. Leider wurde ich von den äußeren Bedingungen nicht gerade verwöhnt. Neben der Japanerin K. Iwabuchi war ich die einzige Springerin, die in allen Wertungsdurchgängen Rückenwind hatte. Besonders bei der Windlotterie am Sonntag, als mit vielen Verzögerungen und Unterbrechungen ein Wertungsdurchgang gerade so über die Bühne gebracht werden konnte, macht sich dies sehr negativ bemerkbar. Das gehört aber auch zum Skispringen, vielleicht gleicht es sich in dieser Saison nochmal aus… Viel wichtiger war, dass mir wieder gute Sprünge im Wettkampf gelungen sind.

Viele liebe Grüße,

Ulrike

Wieder ein Schritt nach vorn

WC Hinzenbach 2015Die Enttäuschung über mein Abschneiden beim Heimweltcup in Oberstdorf saß ganz schön tief. In Hinzenbach sollte und musste es ganz einfach wieder besser laufen. Dies ist mir mit Abstrichen auch gelungen. Vor allem konnte ich meine Anlaufgeschwindigkeit entscheitend verbessern und mit den Plätzen 21 und 20 spiegelt sich dies auch in den Ergebnislisten wieder.  In dieser Woche soll das  Sprungtraining weiter Sicherheit bringen und damit auch wieder mehr Selbstvertrauen. In Râșnov will ich dann einen weiteren Formanstieg nachweisen und mich endgültig für die WM qualifizieren.

Dann sind noch 14 Tage Zeit bis Falun – 14 Tage, um endgültig wieder in Bestform zu gelangen…

Bis bald und liebe Grüße,

Ulrike

Ein Wochenende zum Vergessen…

Beim Heimweltcup am vergangenen Wochenende in Oberstdorf konnte ich leider an beiden Tagen nicht meine Leistungen abrufen. Mit viel Vorfreude und recht optimistisch bin ich in die Wettkämpfe gegangen. Nach zwei durchschnittlichen Trainingssprüngen am Freitag ist mir dann im Probedurchgang am Samstag eine deutliche Steigerung gelungen (Platz 12), der Wettkampfsprung danach ging dann völlig daneben, so dass ich sogar den Einzug in den Finaldurchgang verpasste. Auch am Sonntag lief es leider nicht viel besser, Platz 30 war das ernüchternde Ergebnis. Die Anlage in Oberstdorf liegt mir eigentlich, deshalb bin ich auch mit viel Selbstbewusstsein an den Start gegangen. Auf die Jury-Entscheidung uns, aus welchem Grund auch immer, aus extrem niedrigen Luken springen zu lassen, fand ich einfach kein Mittel. Ich muss einfach anerkennen, dass andere mit dieser ungewöhnlichen Situation besser umgehen konnten. Gut, dass schon am kommenden Wochenende in Hinzenbach der nächste Weltcup stattfindet. Natürlich soll es dann wieder ein ganzes Stück weiter nach vorne gehen.

Bis bald und viele Grüße,

Ulrike